060413
 

in Goch-Kessel

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Buffet & Bühne am 12.10. 2006
 
Buffet : 19 Uhr

Vorstellung : 20:15 Uhr

 

                                                                                         .

„Wer schmeißt denn da mit Lehm?“

 

Eine Claire Waldoff und Otto Reutter Revue

Von „TRIO Gesang Verein“

Mit Helga Mangold (Gesang u. Akkordeon), Peter Berkessel (Gesang), Olaf Cless (Piano und Gesang).

Berliner Luft und ein Hauch von Nostalgie wird den HUBERTUSHOF an diesem Abend durchströmen:

Berlin vor 100 Jahren: In der Hauptstadt sprießen die Varietes, die Kabaretts und Revuetheater aus dem Boden.

Ein junger Mann macht mit umwerfend witzigen Couplets Furore: Otto Reutter (1870-1931). “Er schwitzt nicht, er brüllt nicht, er haucht seine Pointen in die Luft, und alles liegt auf dem Bauch“, schwärmt Tucholsky.

Bald bekommt der “lachende Philosoph“ Konkurrenz von einem forschen Weibsstück: Claire Waldoff (1884-1957) wirft ihren Bubikopf in den Nacken und schmettert tragisch-komisch Gassenhauer — ‘Schnauze vorneweg, doch das Herz am Fleck“.

Glaire und Otto: Zwei Prachtexemplare der heiteren Muse, intelligent, aufmüpfig und menschlich.

In dieser Revue wird fröhliche Lebenshilfe erteilt, von “Nehm‘n Sie‘n Alten!“ bis zur “Zwiebelkur“. Unverwüstliche Zeitgenossen wie "Herr Neureich" und “Familie Gänseklein“ geben sich die Ehre.

In Sachen Emanzipation liefern sich Claire und Otto einen erbitterten Liedabtausch - "Ach Jott, wat sind die Männer dumm" seufzt sie, "Immer nur lobt man und preist man die Frau" wettert er.

Die Texte sind ironisch bissig und voll hintergründigem, oft bitterbösem Humor stellen Alltagscharaktere auf eine leise, entlarvende Weise dar, die den Kabarettisten unserer Zeit meist fremd ist.

Eine amüsante Zeitreise, die mitten in unsere Gegenwart führt. Das „TRIO Gesang Verein“ greift hier und da auch aktuelle Themen auf. Dann geht es um die eckigen Gen-Tomaten, eine Praxisgebühr beim Frisör oder die Häufung der Sport-Arenen in der Umgebung. Anders als vor 100 Jahren müssen die „Drei“ heutzutage nicht mehr befürchten, dass sie dafür eingesperrt werden.